14. Mai 2009

Europawahlen 2009

Nur wenige Bürger wissen was eigentlich Europaabgeordnete machen. Da fällt die Entscheidung welchen Vertreter welcher Partei man wählen soll schwer.

Vergleich deshalb mit welcher Partei du die meisten übereinstimmungen hast!
Nicht vergessen am 07. Juni ist Europawahl.

5. April 2009

Kurzticker 0904

  • Nichtzutaten: hierbei handelt es sich um Stoffe, die die Verarbeitung von Lebensmitteln positiv Beeinflussen sollen. Darunter fallen z.B. Klär-und Filterhilfsmittel, Allergene und bestimmte Emulgatoren, die im Endprodukt keine technologische Rolle mehr Spielen. Eine Auszeichnungpflicht auf der Zutatenliste für diese Produkte besteht nicht (obwohl allein für´s Bäckerhandwerk 200 solcher Stoffe zugelassen sind)
  • regelmäßiger Genuss von Grünem Tee kann das Krebsrisiko erheblich senken. Der Tee verhindert das bestimmte Enzyme die Tumorbildung unterstützen. Enthaltenen Phenole wirken zusätzlich antikbakteriell und bieten damit einen gewissen Schutz vor Karies
  • 32% der Internet Nutzer suchen im Web nach einem (neuen) Job.
  • Laute Musik und viele Bässe sorgen dafür das Gäste in Kneipen und Bars ihre Gläser schneller leeren. Das Erregungsniveau des Körpers wird durch die Musik gesteigert, was zu einem größerem Durstgefühl sorgt

23. März 2009

Amtsdeutsch

Beim lieben guten Amtsdeutsch hilft einem kein Lexikon weiter. Neue Wortkreationen sind an der Tagesordnung und zum Teil entstehen skurrile Schöpfungen.

Teste deine Kenntnisse im Amtsdeutsch

7. Februar 2009

Kurzticker 0902

11. Oktober 2008

Wahrsageblöff

Millionen von Anleger haben den Verheißunggen von Finanzinstituten und Börsenmagazinen glauben geschenkt und stehen jetzt vor dem Scherbenhaufen. Wieviel Ahnung die Experten wirklich haben und warum alles so lange gut ging.
Im Jahr 2006/2007 ging es der Weltwirtschaft ausgesprochen gut, die Verbraucher kauften fleißig was produziert wurde und wenn´s nur auf Pump war. Wer Geld übrig hatte versuchte dieses in Aktien oder Fonds anzulegen um den "maximalen Profit" rauszuholen. Für die Verbraucher (der kleine Steuerzahler) klangen die Versprechungen von Experten gut, schließlich hieß es immer wenig Risiko und im Durchschnitt hohe Rendite. So vertrauten viele Kleinanleger mehr oder weniger Blind den Verheißungen ohne Ahnung davon zu haben wie eigentlich genau das Finanzsystem aussah in das sie investierten.
Irgendwann wollten die kleinen Leute mehr und mehr, am besten alles auf Pump. Die Banken gaben ja auch fleißig Kredite. Irgendwann kam was kommen musste, völlig Überschuldet konnten die Leute ihre Kredite nicht zurückzahlen und damit kam das System ins wanken. Was seitdem passiert ist wissen wir ja alle ...
Abwärts geht´s an den Börsen. Eine Bank nach der anderen gerät in die Finanzkrise und es zeichnet sich ein schwerwiegendes Dilemma ab.
Alles kein Grund zur Panik, wer jetzt noch Geld hat soll nach Expertenmeinungen nachkaufen, denn Aktien und Fonds wären zu Zeit total billig. Momementmal. Sind es nicht gerade diese Experten die die ganze Zeit davon Schreiben das wir vor einer Rezession stehen? Wie passt das zusammen?
Als Leser der Zeitschrift Euro Finanzen stellte ich mir vor kurzem auch die Frage ob die Wissen was die da schreiben. Man empfahl Geld bei der Kaupthing Bank anzulegen, weil da die Konditionen so günstig wären. Schon damals war bekannt das die Bank ums Überleben kämpfte. Jetzt wurde bekannt das die Bank verstaatlicht wird und das deutsche Anleger um ihr Geld bangen müssen.
Auch das Magazin Börse-Online liest anscheinend nicht was abgedruckt wird, denn so wird in der aktuellen Ausgabe 40/08 vor dem Einstieg in die Solarbranche gewarnt. Die Blase sei am Platzen. Nur wenige Seiten hinter diesem Artikel in den Kauf Empfehlungen werden fast alle Aktien von Solarherstellern als besonderer Geheimtipp angepriesen. Mal wieder zwei gegensätzliche Aussagen in einem Heft, immer nach dem Motto eine wird schon eintreten.
Auch Onlinedienste wissen nicht besser. So habe ich erlebt, dass für die ein und selbe WKN zwei völlig verschiedene Artikel herrausgegeben wurden und das im Abstand von nur einer Minute.
Das alles macht sehr den Eindruck von Kaffesatzleserei. Hatte man Recht dann lobt man sich selbst in den Olymp. Hatte man hingegen Unrecht, dann hat man immer eine läppische Erklärung dafür. Also lieber Aktionär, verlass dich lieber nur auf dein eigenes Wissen und Vertrau niemanden der vielleicht nur seinen eigenen Vorteil daraus hat das du tust was er Empfiehlt.

7. Oktober 2008

Fortbewegung auf Römisch

10 Tage lang hatte ich Zeit das römische Nahverkehrssystem zu testen, eine Entdeckungsreise begann ...
Die erste Begegnung hatte ich abends mit dem Leonardo Express der den durchschnittlichen Touristen vom Flughafen zum Hauptbahnhof (Termini) bringen soll. Für 11 Euro bekam man ein erste Klasse Ticket was sein Geld nicht annähernd Wert war. Wir nahmen in einen völlig runtergekommenen Zug Platz und fuhren in Schritttempo Richtung Termini. Kann ja heiter werden waren da meine ersten Gedanken.
Am Termini angekommen kaufte ich ersteinmal an einem Automaten, der auch deutsch konnte, ein Wochenticket für 16 Euro. Das war überraschend billig, denn in Berlin machte ich die Erfahrung das ein Tagesticket 6 Euro kostet. Mit Hilfe des Tickets bahnten wir uns den Weg zur Metro. So ging es über ein mehrstöckiges Rolltreppensystem abwärts zum Bahnsteig der engbestanden voller Leute war.
Nach kurzer Wartezeit kam eine helle recht neue Bahn der Linie A die ziemlich schnell jeden Haltepunkt Abfuhr. Die Linie A ist die moderne gut ausgebaute Touristenmetro die in zeitlich kurzen Abständen fährt, leider wird man bei der Benutzung von der Klimaanlage tiefgekühlt, man kann sich ja an der Warmen Oberfläche wieder aufbraten lassen. Erwähnenswert sind auch die Monitore in den Bahnen die immer wieder kurze Clips abspielen die zum Teil ganz lustig sind.
Um im Laufe der Zeit auch den südlichen Teil der Stadt zu erkunden nutzten wir auch die Linie B. Diese ist leider in einem sehr schlechten Zustand, dafür wird man hier nicht durch eine zu kalte Klimaanlage geschockt. Alles ist schlicht und einfach gehalten, Vandalismussicher eben.
Eine fahrt mit den Bussen lohnt sich auch, denn durch geschickte Wahl kann man die Kosten für eine Stadtrundfahrt sparen und gleichzeitig bequem am Zielort aussteigen. Leider weiß man bei denen nicht wann der nächste fährt, denn soetwas wie ein Fahrplan existiert nicht, so heißt es in der Regel einfach warten. Die Straßenbahnen sind aus mehreren Generationen und so trifft Schmalspur auf "Breitsfuß".
Aufpassen sollte man wenn Bettler kommen, am besten nicht hinschauen, wenn doch dann wird man meist bedrängt etwas zu geben und das könnte im Ernstfall die ganze Geldbörse sein.
Fazit: für wenig Geld kommt man weit, wenn einem auch nicht immer das modernste geboten wird

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